Kirchberg/Jagst – eine sonnige Tour

Traumhaftes Wetter heißt viele Motorräder. Auch diesmal war wieder ein neuer Mitfahrer dabei. Und wo wollten die meisten hinterherfahren? Bei Heikes „Seepferdchen“ Gruppe. Sie musste wieder einige Fahrer schweren Herzens zu anderen Guides schicken. So hatten Alf, der diesmal die Tour organisierte, Uwe und Stefan auch einige Mitfahrer. Bei der Kaffeepause in Lehrberg kamen wieder die zwei Ansbacher dazu. 5 Motorräder mit Sozia und 16 Alleinfahrende waren es zum Schluß. Kurz vor Ende der Tour kam dann doch noch eine schwarze Wolke an. Die Wetter-Apps hatten für 17 Uhr Regen vorhergesagt. Die Zeit hatte aber gereicht, um trocken nach Hause zu kommen. Außer man hatte noch einen extra Zwischenstopp eingelegt.

Reichlich Motorräder auf dem Kichenhof

Die einen saßen draußen in der Kaffepause in Lehrberg

die anderen drinnen

Mit lecker Gebäck und Kaffe und Schokolade

strahlende Gesichter

Zwischenstopp bei dieser ev. Jugendstilkirche aus dem Jahr 1905 in Gaggstatt. In Formen der Neuromanik und des Jugendstils erbaut. Die Kirche ist eine Saalkirche aus Muschelkalk–Bruchsteinen. Die Dorfkirche gilt heute als Kleinod in Hohenlohe.

Der Innenraum des Langhauses, der an drei Seiten gemauerte Emporen über breiten Arkaden hat, ist mit einer Holzbalkendecke überspannt.

Ein Ort zum Verweilen, leicht windig.

Wo dieser Baum wohl hin will?

Kirchberg an der Jagst erreicht. Wer wohl vorne im Haus wohnt?
Im Hintergrund der Historische Stadturm aus dem Jahre 1400 und 45 m hoch. Er enthält historische Glocken aus dem 17. Jahrhundert

Zu Mittag eingekehrt in Pat’s Burger

Dreierlei Burger mit dem obligatorischen Krautsalat

Blick auf das Schloß
Um 1240 wurde eine erste Burg mit einer Kapelle errichtet. In den Jahren 1590 bis 1597 wurde die mittelalterliche Burg zum Schloss Kirchberg umgebaut. Der Umbau zum Residenzschloss fand 1738 bis 1745 statt. Nach dem zweiten Weltkrieg war ferner ein Alten- und Pflegeheim untergebracht. 1914 bis 1964 wurden Teile der Schlossanlage als Internat benutzt.

Dazu gehört ein Schloßgarten

Und ein Rosengarten. Im Hintergrund in dem Haus ist die Rezeption des Biohotels.

Mit dem Ayuverda Kurzentrum

Die ehemalige „Schloßkapelle“ ist inzwischen ein Gastraum.

Mit einer wunderschönen Altstadt, bei dem jedes Haus vorne reichlich verziert ist.

Ev. Stadtkirche aus dem Jahr 1730. Ein Brand zerstörte 1929 die Kirche bis auf die Umfassungsmauern.
Das Auferstehungsfenster steht wegen dem Licht 8 m hinter dem Altar. Das Baukonzept verfolgt die „Ansbacher Wand“, welche Altar, Musik und Verkündung zu einer Einheit zusammenfasst.

Zum Abschluß des Tages Kaffeepause beim Krummweiher – die „Seepferdchengruppe“.

Letzter Blick bevor sich jeder wieder auf sein Motorrad schwang, um noch vor dem angekündigten Regen um 17 Uhr nach Hause zu kommen. Ein schöner Tag ging wieder zu Ende.